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   Einführung in das Thema Beckenringprobleme in Schwangerschaft und Geburt

 

Dem Becken von Schwangeren und Gebärenden wurde in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit zu Teil. International werden Studien durchgeführt, die über Häufigkeit, allfällige Risiken und mögliche Behandlungen von Beckenproblemen in der Schwangerschaft berichten. Die interdisziplinären Kongresse über tiefe Rücken- und Beckenschmerzen behandeln zunehmend auch Probleme der Schwangeren, so 2001 in Montreal. Noch ist vieles offen, zum Beispiel Funktion und Störungen der Sacroiliacalgelenke, deren Diagnostik bei Gesunden und Erkrankten, die Rolle des Beckenringes und seiner Störungen sowie das grosse Gebiet der Therapiemöglichkeiten.

Interessanterweise führen einige Studien zu denselben Schlussfolgerungen wie unsere Erfahrungen (Frau Dr. med. Dorin Ritzmann, Herr Dr. med. Bruno Maggi, Zürich), die wir in den folgenden drei Thesen zusammenfassen:

These 1:
Nicht die Laxität der Bänder sondern die Blockierung der Beckenringgelenke ist die Ursache der Beckenprobleme in der Schwangerschaft (pelvic girdle syndrom, pregnancy related pelvic pain, etc).

These 2:
Eine Beckenringblockierung kann nicht nur zu einer deutlichen Lebensqualitätseinbusse führen (Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Arbeitsunfähigkeit), sondern auch zu geburtshilflichen Problemen.

These 3:
Beckenringblockaden können einfach diagnostiziert und behandelt werden. Sie sind vor einem allfälligen Muskelaufbau durchzuführen.

Vertiefung und Erlernen der Techniken:

Am 31. August und 1. September dieses Jahres wird ein Kongress in Zürich zum Thema Manuelle Medizin bei Mutter und Kind stattfinden (siehe 14. Kongress EWMM).

Ein Buch zu diesem Thema ist geplant (wir werden wieder informieren).

Erlernen kann jede Hebamme, jeder Geburtshelfer und jede Geburtshelferin, auch jede Physiotherapeutin und jeder Physiotherapeut diese einfachen und ungefährlichen Techniken in den alljährlich stattfindenden praktischen Kursen, meist je ein Samstag im Oktober und im November. Anmeldungen werden jederzeit entgegen genommen (siehe Kurs Manuelle Medizin)

 






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